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Die Champions League startet in das Viertelfinale und Gündogan trifft erstmals als Ex-Spieler auf den BVB

April 6, 2021

Die Champions League startet heute in das Viertelfinale. Nur noch acht Mannschaften sind im Bewerb verblieben. Darunter mit Bayern München und Borussia Dortmund auch zwei deutsche Vertreter.

Die Dortmunder sind bereits heute im Einsatz und treffen auf Manchester City. Dort ist Pep Guardiola als Trainer am Werk und etablierte sein Spielsystem über die letzten Jahre bei den “Citizens”. Diese sind nun in England am besten Weg zum Gewinn der Meisterschaft und auch in der Champions League zählt Manchester City zu den Topfavoriten auf den Titel. Ein hartes Stück Arbeit für Borussia Dortmund. Gegen den BVB gewann Guardiola bereits sechs Mal, musste aber auch schon vier Niederlagen einstecken.

Defensive als Trumpf

Für einen Mann im Trikot der “Skyblues” wird es aber ein besonderes Duell werden. Ilkay Gündogan spielte einst selbst für den BVB und seit er den BVB verlassen hat, traf er noch nie auf seinen Ex-Klub. Nun ist es so weit. Gündogan selbst befindet sich aktuell in Topform. Der zentrale Mittelfeldmann hat zuletzt vor allem das Tore schießen für sich entdeckt. 16 Tore in 34 Saisonspielen liest sich beinahe nach der Statistik eines Stürmers. Die ganz große Stärke von Manchester City ist in dieser Champions League-Saison vor allem die Defensive. Erst ein einziges Gegentor musste City hinnehmen. Das gab es am ersten Spieltag gegen den FC Porto. Seither steht sieben Spiele in Folge die Null.

BVB-Stürmerstar Erling Haaland ist hier wohl genau der richtige Mann, um die City-Defensive zu knacken. Im BVB-Kader gibt es mit Jadon Sancho zudem einen Spieler, der einst aus der City-Jugend zum BVB kam und den Klub daher auch bestens kennt.

Jubiläum für Gündogan

Zwei Mal trafen City und der BVB bisher aufeinander. Dabei gab es ein Remis und einen Sieg für Dortmund. Somit wartet City noch auf den ersten Sieg gegen die Schwarz-Gelben. Aus der damaligen siegreichen Mannschaft sind nur noch Marco Reus, Lukasz Piszczek, Mats Hummels und Marcel Schmelzer übriggeblieben. Bei City war damals lediglich Sergio Agüero schon mit von der Partie. Gündogan spielte noch für den BVB, den er 2016 für 27 Millionen Euro Ablöse in Richtung Manchester verließ. Ein Schritt, der sich für den Nationalspieler mit Sicherheit bezahlt machte. Mit 125 Spielen gibt es in der Historie nur fünf deutsche Spieler, die auf mehr Einsätze in der Premier League kamen. In der Champions League steht Gündogan vor seinem 60. Einsatz, damit würde er mit Stefan Reuter gleichziehen.